Gänheim und Weiler Ruppertzaint

Bild Volker Müllerklein

Gänheim das am Werntalradweg liegt, kann auf eine über 1250-jährige Geschichte zurückblicken. Es wurde bereits erstmals 742 als karolingisches Königsgut benannt.

Im Jahr 1057 gelangte Gänheim in den Besitz eines der mächtigsten ostfränkischen weltlichen Herren, des Grafen Otto von Schweinfurt, Herzog von Schwaben. Die erste Adelsfamilie in Gänsheim tritt urkundlich im Jahr 1189 in Erscheinung, als in Urkunden ein Adelsgeschlecht , das in Gänheim seinen Sitz hatte und sich nach dem Dorf nannte, auftaucht.

Im Jahr 1614 wird unter der Regierung des Fürstbischofs Julius Echter ein erstes kleines Schulhaus errichtet. Im Jahr 1631 beginnen die Leiden des Dreißigjährigen Krieges nach Gänheim zu kommen, als am 31. Oktober 1631 die ersten schwedischen Reiter nach Arnstein und Gänheim kamen und Plünderung, Brandschatzung und Erpressung der erschrockenen Einwohner walten ließen. Einige Jahre später hatten sich zwei zu General Isolani gehörige kroatischen Regimenter in Gänheim einquartiert (Auszug aus dem Fränkischen Kurier von 1928). Bereits 1634 war nahezu der ganze Ort abgebrannt.

Nach den Drangsalen des Krieges konnte Gänheim nur noch zwei männliche Bewohner aufweisen.

Für das Jahr 1811 ist dokumentiert, das die Siedlung Gänheim über 86 Wohnhäusern und 439 Einwohner. 1875 wurde in Gänheim eine Freiwillige Feuerwehr gegründet, 1911 wurde eine erste Wasserleitung gebaut.

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Gänheim in die Stadt Arnstein eingegliedert.

Bild Volker Müllerklein

Ruppertzaint

Ruppertzaint gehört zum Stadtteil Gänheim und ist, mit ca. zehn Einwohnern, der kleinste Weiler der Stadt Arnstein.

 
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